Mohltied_Titel_1-17

Mehr als 8,3 Millionen Tonnen Verpackungsmüll fielen 2014 in Deutschland bei privaten Verbrauchern an, ein Großteil davon ging auf das Konto von vorverpackten Lebensmitteln. Dominierendes Packmittel: Kunststoff. Allein beim Gemüse hat seine Verwendung von 2010 bis 2014 um satte 164 Prozent zugenommen. Auf der einen Seite sehen wir Supermärkte, in denen Obst und Gemüse angeboten wird, das doppelt und dreifach verpackt in Schälchen und Folie steckt, Getränke in Einwegflaschen, vom leicht gemachten Griff zur Plastiktüte ganz zu schweigen. Auf der anderen Seite wächst aber auch die Zahl derer, die ihre Ware am liebsten ohne umweltschädliche und ressourcenintensive Verpackung kaufen möchten. Der Handel? Erwacht in Sachen Müllvermeidung scheinbar nur langsam aus dem Dornröschenschlaf. Sicher aber ist: Es bewegt sich was, im Großen wie im Kleinen …

Für die aktuelle Ausgabe des Magazins [Mohltied!] durfte ich – gemeinsam mit den Fotografinnen Silke Goes und Pat Scheidemann – für die Titelgeschichte drei UnternehmerInnen besuchen, die sich clever gegen den Verpackungsmüll einsetzen. Das Heft liegt noch bis Ende Mai 2017 in vielen Bahnhofsbuchhandlungen sowie im gut sortierten Zeitschriftenhandel in Norddeutschland und ist auch danach noch über die eigene Verlagshomepage für 7,80 Euro zu beziehen (Das Jahresabo gibt’s für 28,90 Euro). Für alle, die [Mohltied!] noch nicht kennen: Das im kleinen Eckernförder Eigenverlag erscheinende Magazin bietet viermal im Jahr Restaurant- und Produzentenportraits sowie aktuelle Genuss- und Hintergrundgeschichten aus Schleswig-Holstein für Besseresser und alle, die einfach wissen wollen, wo ihr Essen herkommt.

Jetzt den Artikel lesen? Dann bitte hier entlang: Entschlossen gegen den Verpackungswahn

 

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