Dass es bei der Jeansproduktion auch fair zugehen kann, beweisen längst einige Modelabels, die bei ihren Jeans nicht nur auf Biobaumwolle, recycelte Materialien und umweltfreundliche Färbungen setzen. Sie stehen außerdem auch dafür ein, dass die NäherInnen anständig bezahlt werden und unter vernünftigen Bedingungen arbeiten können.

Überblick gefällig? Hier kommt eine Auswahl an blauen Lieblingen, die wir mit gutem Gewissen tragen können und die auch noch verdammt stylisch daher kommen.

KUYICHI – coole Streetwear aus Amsterdam: Unter dem Motto “Love The World” betreiben die Holländer seit 2001 ihr Label für Jeans und Streetwear, das aus der NGO Solidaridad hervorgegangen ist. Den Designern gelingt der Spagat zwischen sozialer Verantwortung und Öko auf der einen und einem coolen, urbanen Look auf der anderen Seite. Mehr Infos über das Label gibt es HIER.

Quelle: Nudie Jeans

Nudie-Jeans – nachhaltige Mode aus Göteburg: Die ehemalige Lee-Designerin Maria Erixon hat das schwedische Label Nudie Jeans Co. 2001 gegründet. Mit Nudie Jeans setzt Erixon nicht nur auf Style und Qualität, sondern auch auf Nachhaltigkeit und soziales Engagement. Produziert werden die Jeans hauptsächlich in Italien, die Einhaltung der Sozialstandards bei den Zulieferern wird zusätzlich durch die Fair Wear Foundation überprüft und verwendet werden größtenteils GOTS-zertifizierte Materialien. Mehr über Nudie-Jeans HIER.

Quelle: K.O.I.

K.O.I. – selbsternannte Könige der Blauen: K.O.I. steht für “Kings of Indigo” und wurde vom Kuyichi-Gründer Tony Tonnaer zum Leben erweckt. Das Label setzt – neben Fairwear-Zertifizierung und umweltfreundlichen Materialien – auf ein revolutionäres Dreiergespann: Recycling, Repair und Re-use. “Recycling” bedeutet, dass in der Jeansproduktion so viel wie möglich recycelte Fasern verwendet werden, um den Ressourcenbedarf an Wasser und landwirtschaftlicher Fläche für den Anbau von Biobaumwolle möglichst gering zu halten. In Sachen “Repair” bietet das Label seinen Kunden einen Reparatur-Service an, um das Leben der blauen Buxe zu verlängern. Stylishe kleine Reparatursets ermuntern außerdem, den einen oder anderen Zahn der Zeit selbst zu flicken. Und “Re-use”? Wenn wirklich nichts mehr geht, nimmt K.O.I. die aufgetragene Jeans zurück, die dann wiederum als recycelte Faser in die Produktion neuer Hosen geht. Ausführlicher über K.O.I. kann man übrigens auch gerade bei Lars Wittenbrink im – wie ich finde – supertollen Blog “Grüne Mode” von Kirsten Brodde schlau m

 

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