“Billig, billig, billig”, das fordert in der westlichen Welt der Großteil der Verbraucher – auch und gerade, wenn es um Mode geht. Doch wer wirklich den Preis für unsere Schnäppchen zahlt, die in den Klamottendiscountern zu Dumpingpreisen feilgeboten werden, sollte uns wohl längst klar sein. Und selbst angesagte Labels lassen ihre Jeans unter untragbaren Bedingungen für die ArbeiterInnen in China herstellen, um sie hier dann mit riesiger Gewinnspanne zu verkaufen.

Ein sehr sehenswerter Film von Christian Jentzsch und Michael Höft über die Produktionsbedingungen in den Jeansfabriken im chinesischen Xintang lief Anfang März im NDR Fernsehen. Der 45-Minüter “Der Preis der Blue-Jeans” erzählt eindrücklich von der Umweltverschmutzung, dem Raubbau an ganzen Landstrichen und den unerträglichen Arbeitsbedingungen dort. Rund um die Uhr müssen die FabrikarbeiterInnen schlecht bezahlt in stickigen, düsteren Hallen schuften und werden durch hochgiftige Dämpfe und Staubpartikel schwer krank. Die AutorInnen haben den Weg der blauen Lieblingshosen aus deutschen Billigdiscountern zurück in die chinesischen Fabriken verfolgt.

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Noch mehr Hintergrundinfos zu diesem Thema hat der NDR auf seiner Homepage gut aufbereitet.

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